- Ein Onepager bündelt alles auf einer Seite: schnell umgesetzt, günstig und übersichtlich – ideal für ein klares, schlankes Angebot.
- Eine mehrseitige Website bietet Platz für mehrere Leistungen, Regionen und Inhalte und hat bei Google meist mehr Potenzial.
- Faustregel: Ein Hauptangebot und eine Region → Onepager. Mehrere Leistungen oder Zielgruppen → mehrseitig.
- Ein Onepager lässt sich später zu einer mehrseitigen Website ausbauen.
«Brauchen wir wirklich mehrere Seiten?» – diese Frage hören wir oft, besonders von Neugründungen und kleinen Betrieben. Die gute Nachricht: Beides kann richtig sein. In diesem Artikel zeigen wir dir, wann welche Variante passt.
Was ist ein Onepager?
Ein Onepager ist eine Website, die aus einer einzigen, langen Seite besteht. Die Inhalte sind in Abschnitte gegliedert – etwa Angebot, Über uns, Referenzen und Kontakt. Das Menü springt zu den einzelnen Abschnitten, statt neue Seiten zu laden.
Bei einer mehrseitigen Website hat dagegen jedes Thema eine eigene Seite mit eigener Adresse, zum Beispiel eine Seite pro Leistung, eine Über-uns-Seite und eine Kontaktseite.
Vor- und Nachteile im Vergleich
- Schnell umgesetzt und günstiger.
- Übersichtlich: Besucher scrollen einfach durch.
- Funktioniert sehr gut auf dem Handy.
- Ideal für ein klares, schlankes Angebot.
- Nachteil: wenig Platz für mehrere Leistungen und Suchbegriffe.
- Eigene Seite pro Leistung, Region oder Zielgruppe.
- Mehr Möglichkeiten, bei Google gefunden zu werden.
- Platz für Referenzen, Ratgeber und Neuigkeiten.
- Wächst mit deinem Unternehmen mit.
- Nachteil: mehr Aufwand bei Umsetzung und Inhalten.
Was bevorzugt Google?
Google zeigt für jede Suchanfrage die Seite, die am besten passt. Hat jede deiner Leistungen eine eigene Seite mit einem klaren Titel und passendem Text, kann Google sie gezielt für die entsprechenden Suchen anzeigen – zum Beispiel «Badsanierung Luzern» und «Küchenbau Luzern» getrennt.
Ein Onepager kann für seinen Hauptbegriff und deinen Firmennamen durchaus gut gefunden werden. Willst du aber für viele verschiedene Leistungen oder Regionen sichtbar sein, hat eine mehrseitige Website klar mehr Potenzial. Mehr dazu liest du in SEO einfach erklärt.
Entscheidungshilfe: Was passt zu dir?
Ein Onepager passt, wenn …
- du ein klares Hauptangebot hast,
- du neu startest und schnell online sein willst,
- deine Kunden vor allem über Empfehlungen, dein Google-Profil oder deinen Namen zu dir finden,
- dein Budget begrenzt ist.
Eine mehrseitige Website passt, wenn …
- du mehrere Leistungen oder Produktbereiche anbietest,
- du in verschiedenen Regionen gefunden werden willst,
- du regelmässig Neuigkeiten, Referenzen oder Ratgeber veröffentlichen möchtest,
- neue Kunden dich vor allem über Google finden sollen.
Beispiel aus der Praxis: Für das Elektroplanungsbüro Beckert Planung haben wir bewusst einen schlanken Onepager umgesetzt – er bringt alle Leistungen auf den Punkt. Für Coiffure Velvet dagegen war eine Website mit Online-Terminbuchung und mehreren Bereichen die richtige Wahl.
Was kostet was?
Bei uns kostet eine einfache Website oder ein Onepager zwischen CHF 600 und 3’600, eine mehrseitige Website meist zwischen CHF 3’600 und 8’000. Wichtig: Ein Onepager ist kein Einweg-Produkt. Wenn dein Unternehmen wächst, lässt er sich zu einer mehrseitigen Website ausbauen. Mehr zu den Kosten liest du im Ratgeber Was kostet eine Website in der Schweiz?
Häufige Fragen
Ist ein Onepager schlecht für SEO?
Nicht grundsätzlich. Für den Firmennamen und einen Hauptbegriff kann ein Onepager gut gefunden werden. Für viele verschiedene Leistungen oder Regionen hat eine mehrseitige Website aber deutlich mehr Potenzial.
Kann ich einen Onepager später erweitern?
Ja. Viele Unternehmen starten mit einem Onepager und bauen ihn später zu einer mehrseitigen Website aus, wenn das Angebot wächst.
Was ist günstiger?
In der Regel der Onepager, weil weniger Seiten gestaltet und befüllt werden müssen. Bei uns kostet er zwischen CHF 600 und 3’600.
Geschrieben von Richi, Digital VisionAIR – Webagentur für KMU in der Zentralschweiz. Stand: 25. September 2026.
