- Kategorieseiten sind für SEO oft wichtiger als einzelne Produkte, weil sie allgemeinere Suchen bedienen.
- Eigene Produktbeschreibungen statt kopierter Herstellertexte.
- Gute Bilder, klare Preise, Lieferinfos und Bewertungen überzeugen.
- Strukturierte Produktdaten helfen Google, Preis und Verfügbarkeit anzuzeigen.
Viele Onlineshops investieren viel in Design und Werbung – und vernachlässigen die Grundlagen, die dauerhaft kostenlose Besucher bringen. Dabei lassen sich Produkt- und Kategorieseiten mit überschaubarem Aufwand deutlich verbessern.
Kategorieseiten: das unterschätzte Potenzial
Wer «Damen Jeans» oder «Wanderschuhe» sucht, will meist eine Auswahl sehen – keine einzelne Produktseite. Deshalb sind Kategorieseiten für SEO oft besonders wertvoll. So machst du sie stark:
- Ein aussagekräftiger Titel und eine Überschrift mit dem Hauptbegriff der Kategorie.
- Ein kurzer Einleitungstext, der die Auswahl erklärt und bei der Entscheidung hilft.
- Sinnvolle Filter, die Besuchern helfen, schnell das Richtige zu finden.
- Weiterführende Informationen oder Ratgeber weiter unten auf der Seite.
Die perfekte Produktseite
- Klarer Produkttitel mit Marke, Produktname und wichtigen Merkmalen.
- Eigene Beschreibung: Erkläre Nutzen und Einsatz, nicht nur technische Daten. Kopierte Herstellertexte stehen auf vielen anderen Shops ebenfalls – damit hebst du dich nicht ab.
- Gute Bilder: mehrere Ansichten, Details, das Produkt im Einsatz. Komprimiert, damit die Seite schnell lädt.
- Preis, Verfügbarkeit und Lieferzeit klar sichtbar.
- Versand- und Rückgabeinformationen direkt auf der Seite oder gut verlinkt.
- Bewertungen: Kundenbewertungen schaffen Vertrauen und liefern oft genau die Begriffe, nach denen andere suchen.
- Häufige Fragen: Grösse, Material, Pflege, Kompatibilität.
Aus der Praxis: Für den Salathé Shop in Luzern betreuen wir neben dem Shopify-Shop auch SEO und Kampagnen. Ricardo Teixeira, der Inhaber, sagt: «Seit ich mit Digital VisionAIR zusammenarbeite, hat sich mein Online-Umsatz gesteigert.»
Technik im Shop
- Strukturierte Produktdaten: Maschinenlesbare Angaben zu Preis, Verfügbarkeit und Bewertungen können in den Suchergebnissen angezeigt werden. Viele Shopsysteme bringen sie mit – prüfen lohnt sich.
- Saubere URLs wie /damen/jeans/slim-fit statt kryptischer Parameter.
- Doppelte Inhalte vermeiden: Produktvarianten und Filter können viele fast identische Seiten erzeugen. Hier helfen Einstellungen, die Google die Hauptversion zeigen.
- Ausverkaufte Produkte: Nicht einfach löschen. Bleibt das Produkt verfügbar, Seite behalten; ist es endgültig weg, auf ein passendes Produkt oder die Kategorie weiterleiten.
- Google Merchant Center: Damit können deine Produkte auch in Google Shopping erscheinen.
Typische Shop-Fehler
- Kopierte Herstellertexte auf allen Produktseiten.
- Kategorieseiten ganz ohne Text.
- Riesige, unkomprimierte Produktbilder.
- Versandkosten, die erst an der Kasse sichtbar werden.
- Gelöschte Produkte, die ins Leere führen.
Mehr zum Aufbau eines Shops liest du in Onlineshop erstellen.
Häufige Fragen
Soll ich Herstellertexte für meine Produkte verwenden?
Als Grundlage ja, aber ergänze sie mit eigenen Informationen, Nutzen und Einsatzbeispielen. Kopierte Texte stehen auf vielen Shops und helfen dir nicht, dich abzuheben.
Was mache ich mit ausverkauften Produkten?
Kommt das Produkt wieder, behalte die Seite mit einem Hinweis. Ist es endgültig weg, leite die Adresse auf ein ähnliches Produkt oder die passende Kategorie weiter.
Sind Kategorieseiten wichtig für SEO?
Ja, oft sogar besonders wichtig, weil sie allgemeinere Suchen wie «Damen Jeans» bedienen. Ein kurzer Einleitungstext und gute Filter helfen.
Geschrieben von Richi, Digital VisionAIR – Webagentur für KMU in der Zentralschweiz. Stand: 25. September 2026.
