- Ein gutes Logo ist einfach, einprägsam und vielseitig – es funktioniert gross und klein, farbig und schwarz-weiss.
- Der Ablauf: Briefing, Entwürfe, Überarbeitung, Reinzeichnung und Übergabe aller Dateien.
- Du brauchst am Ende Vektordateien (z. B. SVG) sowie Varianten für hellen und dunklen Hintergrund.
- Prüfe vor der Verwendung, ob es ähnliche geschützte Marken gibt.
Ein Logo ist mehr als ein hübsches Bild. Es ist das Gesicht deines Unternehmens – und oft das Erste, was Kundinnen und Kunden von dir sehen. Umso wichtiger ist es, dass es durchdacht ist und in allen Situationen funktioniert.
Was macht ein gutes Logo aus?
- Einfach: Es ist auch in kleiner Grösse erkennbar, etwa als App-Symbol oder auf einem Kugelschreiber.
- Einprägsam: Man erinnert sich nach einem kurzen Blick daran.
- Passend: Es spiegelt Werte und Charakter deines Unternehmens – verspielt, seriös, modern, traditionell.
- Vielseitig: Es funktioniert farbig, schwarz-weiss, auf hellem und dunklem Hintergrund, gedruckt und digital.
- Zeitlos: Es folgt nicht nur einem kurzfristigen Trend.
Der Ablauf in 5 Schritten
- Briefing: Wer bist du, wer sind deine Kunden, wofür stehst du? Welche Logos gefallen dir, welche nicht?
- Entwürfe: Die Gestalterin oder der Gestalter entwickelt verschiedene Ideen.
- Auswahl und Überarbeitung: Die beste Richtung wird verfeinert – Form, Schrift, Farben.
- Reinzeichnung: Das finale Logo wird sauber als Vektorgrafik umgesetzt.
- Übergabe: Du erhältst alle Dateien und Varianten, idealerweise mit kurzen Anwendungsregeln.
Welche Dateien du brauchst
- Vektordateien (z. B. SVG, PDF, EPS) – beliebig skalierbar, für Druck, Beschriftung und Web.
- Pixeldateien (PNG mit transparentem Hintergrund) für Social Media, Office-Dokumente und E-Mail-Signaturen.
- Varianten: farbig, einfarbig, negativ (für dunkle Hintergründe), quer und hochformatig, allenfalls ein Kurzsymbol.
- Farbwerte für Druck und Bildschirm sowie die verwendeten Schriften.
Wichtig: Kläre vorab, dass du nach der Fertigstellung die Nutzungsrechte am Logo erhältst und alle Originaldateien übergeben werden.
Wovon die Kosten abhängen
Die Preise für ein Logo gehen stark auseinander – vom günstigen Online-Wettbewerb bis zum umfassenden Markenprozess. Die Kosten hängen vor allem ab von:
- der Anzahl Entwürfe und Überarbeitungsrunden,
- dem Umfang: nur Logo oder zusätzlich Farben, Schriften und Gestaltungsregeln,
- den benötigten Varianten und Dateien,
- zusätzlichen Anwendungen wie Visitenkarten, Briefschaften oder Beschriftungen.
Bei uns erhältst du nach einem kurzen Gespräch eine transparente Offerte. Wie Logo, Visitenkarten und Website zusammenspielen, zeigt unsere Fallstudie zu People Coaching.
Typische Fehler
- Zu viele Details, die in kleiner Grösse verschwinden.
- Zu viele Farben und Schriften.
- Ein Logo, das nur auf weissem Hintergrund funktioniert.
- Nur eine niedrig aufgelöste Bilddatei statt Vektordaten.
- Keine Prüfung, ob es ähnliche geschützte Marken gibt – zum Beispiel über die Markendatenbank Swissreg des Eidgenössischen Instituts für Geistiges Eigentum.
Häufige Fragen
Was kostet ein Logo?
Das hängt vom Umfang ab: Anzahl Entwürfe, Überarbeitungen, Varianten und zusätzliche Anwendungen wie Visitenkarten. Wir erstellen nach einem kurzen Gespräch eine transparente Offerte.
Welche Dateiformate brauche ich?
Mindestens eine Vektordatei wie SVG oder PDF für Druck und Web sowie PNG-Dateien mit transparentem Hintergrund für den Alltag. Dazu Varianten für helle und dunkle Hintergründe.
Kann ich ein Logo mit KI erstellen?
Für erste Ideen kann KI hilfreich sein. Für ein professionelles Logo braucht es aber eine saubere Reinzeichnung, durchdachte Varianten und eine Prüfung, ob ähnliche Marken existieren.
Geschrieben von Richi, Digital VisionAIR – Webagentur für KMU in der Zentralschweiz. Stand: 25. September 2026.
